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Alpiner Skisport als Massenphänomen

Sicherlich ist der alpine Skisport nicht in allen Ländern dieser Welt so populär, wie in weiten Teilen Europas. Es geht schlicht auch um das Vorhandensein der notwendigen geographischen Gegebenheiten. Die Niederlande bringen keine großartigen Skifahrer hervor, um nur ein Beispiel zu nennen. Das Land ist einfach flach. In vielen Ländern sind die alpinen Sportarten aber sehr wohl ein ganz wichtiger Bestandteil des Kalenderjahres, und Weltmeisterschaften und Olympische Spiele bringen immer wieder Nationalhelden hervor.

Fantastische Technik und wilder Wagemut

In den beiden Technikdisziplinen Slalom und Riesenslalom können die Brettervirtuosen ihr ganzes Können ausspielen. Hier geht es um blitzschnelles Umsetzen der Ski und herausragende skifahrerische Fähigkeiten. Das Ganze sollte dann auch im Idealfall noch schnell passieren, damit um die vorderen Weltcup-Ränge mitgefahren werden kann. Der große Gegensatz war immer die Abfahrt, in der es um Höchstgeschwindigkeit geht. Auch hier muss in eisigen, kurvigen Passagen großes Können demonstriert werden, aber die Geschwindigkeit und der Wagemut der Fahrer steht im Vordergrund. Damit die Speed-Fahrer nicht benachteiligt sind, wurde als vierte Disziplin der Super-G geschaffen, der als Mittelrennen zwischen Abfahrt und Riesenslalom den Speed-Disziplinen zugerechnet wird.

Alpiner Skisport freut sich großer Popularität bei Zuschauern und Fans

Auch wenn die Fahrer, die von den Fans im Fernsehen bewundert werden, meist aus den entsprechenden Skiregionen kommen, so hat in Deutschland spätestens mit Katja Seizinger, die aus dem skifremden Ruhrgebiet stammt, die Welle das ganze Land erfasst. Skifahrer haben starke Social-Media-Auftritte und werden selbst zu Stars der internationalen Szene, wie die Amerikanerin Lindsey Vonn. Sie ist ein Sportsuperstar und bleibt dabei kein Einzelfall.